Einsatzübung des Löschzuges Stadt "Menschenrettung aus einem verwinkelten Gebäudekomplex"

thumb_Zuguebung_290411_014 Am Freitagabend, 29.04.2011, führte der Löschzug Stadt der Feuerwehr Schwelm die erste Einsatzübung des Jahres 2011 durch. Die Meldung lautete „Nach Explosion - Zwei vermisste Personen und ein Feuer im Kellerbereich der Realschule“.

Noch auf der Anfahrt rüsteten sich die ersten Einsatzkräfte im Fahrzeug mit ihren Atemschutzgeräten aus und gingen nach einer ersten Erkundung und Einweisung durch den Einsatzleiter in den Kellerbereich vor. Um ein gesichertes Vorgehen der Einsatzkräfte und die spätere Brandbekämpfung zu gewährleisten, musste eine Wasserversorgungsleitung über eine Wegstrecke von ca. 200 m von weiteren Einsatzkräften aufgebaut werden. Dabei kam ein eigens für solche Einsatzsituationen vorgesehener fahrbarer Schlauchwagen zum Einsatz, der im letzten Jahr angeschafft wurde.

Bei dem betroffenen Gebäudeteil handelte es sich um einen sehr großen und verwinkelten Bereich mit einem Zugang über eine schmale steile Treppe, dadurch wurde den unter schwerem Atemschutz vorgehenden Einsatztrupps die Suche nach den vermissten Personen deutlich erschwert. Unter der Leitung von Brandinspektor Oliver Dag (Stv. Löschzugführer) wurden 10 Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung eingesetzt während parallel das Feuer über mehrere Strahlrohre bekämpft und der Einsatzbereich ausgeleuchtet werden musste. Insgesamt waren an der Übung 41 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen beteiligt. Die Übung konnte um 21:30 Uhr erfolgreich beendet werden.

Vor Ort machte sich auch der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Norbert Fichtel, ein Bild vom Übungsszenario und der Leistung seiner Einsatzkräfte. In einer anschließenden Einsatznachbesprechung konnten die Übungsbeobachter den Einsatzkräften attestieren, dass die schwierige Lage dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgreich abgearbeitet werden konnte. Sicherlich gibt es auch noch Details, die verbessert werden können aber dazu werden diese größer angelegten Übungen der Feuerwehr durchgeführt, um Schwachstellen erkennen und beheben zu können. Am Ende waren alle Beteiligten mit dem Verlauf der Übung zufrieden und konnten nach 3 Stunden zu ihrem Standort zurück kehren.

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