Atemschutzwerkstatt
Damit im Einsatzfall mindestens einmal die Atemluftflaschen gewechselt werden können, werden 60 Reserveluftflaschen vorgehalten. Diese können bei Bedarf direkt auf der Feuer- und Rettungswache nachgefüllt werden. Hierfür steht in der Atemschutzwerkstatt ein Atemluftkompressor, mit der 4 Atemluftflaschen gleichzeitig bis 300 bar gefüllt werden können, bereit.
Für die Entnahme der Atemluft aus den Pressluftatmern werden sogenannte Atemanschlüsse (Atemschutzmasken) benötigt. Die Feuerwehr Schwelm hält zurzeit 106 Atemschutzmasken vor. Diese befinden sich bei den, auf den Fahrzeugen verlasteten Atemschutzgeräten und in der Atemschutzwerkstatt. Die Reservemasken dienen dem schnellen Austausch nach dem Gebrauch der Atemschutzgeräte und deckt den Mehrbedarf bei Schadensereignissen mit großer Brandrauchentwicklung ab. Diese Atemanschlüsse werden dann auch zusammen mit Atemluftfiltern eingesetzt. Die Feuerwehr Schwelm hält ca. 60 Atemschutzfilter für den Einsatzfall vor.
Die Atemschutzgerätewarte dokumentieren nach den jeweilige Einsätzen oder Übungen die Einsatzzeiten und Einsatzparameter (Luftdruck, Einsatzdauer, Besonderheiten, etc) der Atemschutzgeräteträger, weiterhin überwachen und verwalten sie die Termine zur arbeitsmedizinischen Untersuchung (G26.3), die ein Atemschutzgeräteträger üblicherweise alle 3 Jahre durchführen lassen muss. In der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Schwelm werden durch die Atemschutzgerätewart alle Pressluftatmer, Atemmasken und Atemluftflaschen monatlich oder nach den vorgegebenen Prüffristen auf ihren einwandfreien Zustand überprüft und ggf. instandgesetzt.
Die grundsätzliche Wartung und Instandsetzung der Geräte und Atemanschlüsse wird an der Kreisfeuerwehrzentrale in Gevelsberg - Silschede durchgeführt. Hier werden auch alle Messgeräte der Feuerwehr Schwelm regelmäßig überprüft, wobei der Atemschutzgerätewart die Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Fristen übernimmt.
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