Atemschutzwerkstatt

thumb_8 Die Feuerwehr Schwelm hält für den Einsatz zurzeit 49 Atemschutzgeräte vor. Auf den Fahrzeugen des Löschzuges Winterberg und Linderhausen befinden sich jeweils 10 Behältergeräte (sogenannte Pressluftatmer). Der Löschzug Stadt führt auf seinen Fahrzeugen zurzeit 12 Pressluftatmer mit, wobei die zwei Geräte auf der Kraftfahrdrehleiter Langzeitgeräte sind. Die restlichen 17 Geräte werden in der Atemschutzwerkstatt als Reserve- und Austauschgeräte vorgehalten.

Damit im Einsatzfall mindestens einmal die Atemluftflaschen gewechselt werden können, werden 60 Reserveluftflaschen vorgehalten. Diese können bei Bedarf direkt auf der Feuer- und Rettungswache nachgefüllt werden. Hierfür steht in der Atemschutzwerkstatt ein Atemluftkompressor, mit der 4 Atemluftflaschen gleichzeitig bis 300 bar gefüllt werden können, bereit.dsc00230

Für die Entnahme der Atemluft aus den Pressluftatmern werden sogenannte Atemanschlüsse (Atemschutzmasken) benötigt. Die Feuerwehr Schwelm hält zurzeit 106 Atemschutzmasken vor. Diese befinden sich bei den, auf den Fahrzeugen verlasteten Atemschutzgeräten und in der Atemschutzwerkstatt. Die Reservemasken dienen dem schnellen Austausch nach dem Gebrauch der Atemschutzgeräte und deckt den Mehrbedarf bei Schadensereignissen mit großer Brandrauchentwicklung ab. Diese Atemanschlüsse werden dann auch zusammen mit Atemluftfiltern eingesetzt. Die Feuerwehr Schwelm hält ca. 60 Atemschutzfilter für den Einsatzfall vor.

csa Bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern besteht oftmals die Notwendigkeit Schutzanzüge einzusetzen. Die Feuerwehr Schwelm hält 8 Chemieschutzanzüge vor. Diese werden nach dem Gebrauch durch die Feuerwehr vorgereinigt und dann in der Kreisfeuerwehrzentrale einer sorgfältigen Reinigung und Prüfung  unterzogen.
Die Atemschutzgerätewarte dokumentieren nach den jeweilige Einsätzen oder Übungen die Einsatzzeiten und Einsatzparameter (Luftdruck, Einsatzdauer, Besonderheiten, etc) der Atemschutzgeräteträger, weiterhin überwachen und verwalten sie die Termine zur arbeitsmedizinischen Untersuchung (G26.3), die ein Atemschutzgeräteträger üblicherweise alle 3 Jahre durchführen lassen muss. In der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Schwelm werden durch die Atemschutzgerätewart alle Pressluftatmer, Atemmasken und Atemluftflaschen monatlich oder nach den vorgegebenen Prüffristen auf ihren einwandfreien Zustand überprüft und ggf. instandgesetzt.

Die grundsätzliche Wartung und Instandsetzung der Geräte und Atemanschlüsse wird an der Kreisfeuerwehrzentrale in Gevelsberg - Silschede durchgeführt. Hier werden auch alle Messgeräte der Feuerwehr Schwelm regelmäßig überprüft, wobei der Atemschutzgerätewart die Überwachung der  Einhaltung der vorgegebenen Fristen übernimmt.