Neue Feuerwehrangehörige schließen ersten Teil der Grundausbildung ab

Am Freitag und Samstag konnten 31 neue Angehörige der Feuerwehren Ennepetal und Schwelm die ersten beiden Teile ihrer vierteiligen Grundausbildung beenden, die einen Zeitaufwand von etwa 200 Stunden erfordert. Der „Feuerwehrnachwuchs“ hatte in der Zeit von März bis Juni neben dem normalen beruflichen Alltag ehrenamtlich an den Wochenenden die Grundlagen des Feuerwehrdienstes in einem gemeinsamen Lehrgang erlernt.


Neben einer erweiterten Erste-Hilfe-Ausbildung musste der Umgang mit dem Geräterepertoire vermittelt und die Rechtsgrundlagen erlernt werden. Weiterer Schwerpunkt war die Ausbildung im Umgang mit tragbaren Leitern, die auch in der Zeit von Drehleitern immer noch große Bedeutung haben und oft eingesetzt werden müssen um Menschen zu retten oder einen geeigneten Angriffsweg für die Feuerwehrleute zu finden. Häufig benutzt die Feuerwehr Fenster oder Balkone als Angriffsweg zur Brandbekämpfung, um den als Fluchtweg wichtigen Treppenraum möglichst rauchfrei zu halten.

Neben einer theoretischen Prüfung am Freitagabend mussten die Teilnehmer des Grundlehrgangs am Samstag ihr Können bei verschiedenen Übungen und Prüfungsstationen u. a. am Steigerturm des Gerätehauses Külchen der Freiwilligen Feuerwehr Ennepetal unter Beweis stellen. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Norbert Fichtel (Leiter der Feuerwehr Schwelm) und Stadtbrandinspektor Volker Engelking (Stv. Leiter der Feuerwehr Ennepetal) überzeugte sich ein Prüfungsausschuss von der Leistungsfähigkeit und dem Wissensstand des Grundausbildungslehrganges, den die Feuerwehren Ennepetal und Schwelm zum wiederholten Male gemeinsam durchführten.

Am Samstagnachmittag konnte den Lehrgangsteilnehmern bei strahlendem Sonnenschein ihre Teilnahmebestätigung übergeben und der Lehrgang beendet werden. Die Lehrgangsteilnehmer werden jetzt in ihren Einheiten weiter ausgebildet und festigen das vermittelte Wissen, bevor sie im nächsten Jahr gemeinsam die Module 3 und 4 der Grundausbildung absolvieren und damit dann ihre feuerwehrtechnische Ausbildung komplettieren.