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13. Dezember 2012 - Brandeinsatz Beyenburger Str


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Die Feuerwehr wurde am 13.12.2012 um 10:06 Uhr zu einem „Gebäudebrand“ in die Beyenburger Str. 17 alarmiert. Dort brannte ein etwa 300 m² großer eingeschossiger Betriebsbereich, der einerseits unmittelbar an ein mehrgeschossiges Wohngebäude und andererseits an eine zweigeschossige Lagerhalle angrenzte. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte das Feuer bereits auf die Dachkonstruktion des Betriebsbereiches übergegriffen und drohte darüber hinaus auf die Nachbargebäude überzugreifen. Aufgrund des Lagebildes löste die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises Vollalarm für aus.

Der Inhaber des Betriebes konnte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Er sowie vier Bewohner des angrenzenden Wohnhauses wurden vor Ort von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt und im Anschluss mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Darüber hinaus verletzten sich bei der Einsatzabwicklung zwei Feuerwehrangehörige leicht und wurden ebenfalls zur Untersuchung in Krankenhäuser transportiert.

Vor Ort wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt und der Brand mit Hilfe von 4 C-Rohren (davon eines über die Drehleiter), 2 B-Rohren und einem Wasserwerfer von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft und Riegelstellungen zu den angrenzenden Gebäuden aufgebaut. Durch den schnellen Einsatz konnte das Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden. Der Brand war um 11:11 Uhr unter Kontrolle. Der holzverarbeitende Betrieb wurde jedoch vollständig zerstört und die Dachkonstruktion stürzte ein. Teile des Daches wurden mit einem Berge-Räumgerät des Technischen Hilfswerkes (THW) angehoben, um darunter befindliche Glutnester ablöschen zu können. Die Nachlöscharbeiten dauerten über den Nachmittag an und der Brandbereich wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera immer wieder auf Glutnester untersucht und diese abgelöscht. Eine Brandwache war bis in die frühen Abendstunden vor Ort.

Um die Einsatzkräfte mit Atemschutz zu versorgen wurde die Feuerwehr von der Kreisfeuerwehrzentrale des Ennepe-Ruhr-Kreises mit einem Wechselladerfahrzeug und einem Abrollbehälter Atemschutz logistisch unterstützt. Von der Feuerwehr Ennepetal wurde eine 2. Drehleiter angefordert, die aber nur noch in Bereitstellung gehalten und nicht mehr eingesetzt wurde.

Vor Ort verschafften sich der Bürgermeister, Dezernent sowie der zuständige Fachbereichsleiter eine Übersicht der Lage und ließen sich von Einsatzleiter informieren. Die technischen Betriebe Schwelm unterstützten die Feuerwehr und streuten den Bereich der Einsatzstelle großräumig mit Streusalz ab, da sich dort eine glatte Eisschicht gebildet hatte.

Während des Einsatzes wurde die Feuer- u. Rettungswache mit einem Löschfahrzeug zur Sicherstellung des Grundschutzes besetzt.

22 Dateien, letzte Aktualisierung am 14. Dezember 2012
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18. April 2012 - VU BAB 1 Fahrtrichtung Bremen


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Die Feuerwehr wurde zu einem Einsatz auf die Autobahn 1 Fahrtrichtung Bremen gerufen, an dem 3-4 Fahreuge beteiligt sein sollten. Vorgefunden wurden vier Fahrzeuge, die auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen standen. Ein Fahrzug war dabei in die Mittelleitplanke geraten und dann auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gekommen. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert, zwei verletzte Personen, davon eine hochschwangere Frau medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. An dem verunfallten Pkw wurde die Batterie abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel abgebunden. Im Anschluß wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Während des Einsatzes befanden sich neun Feuerwehrleute auf der Wache in Bereitschaft.

8 Dateien, letzte Aktualisierung am 21. April 2012
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14. März 2012 - VU BAB1 Auslaufende Betriebsmittel


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Die Feuerwehr Schwelm wurde zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Lkw auf den Zubringer zur BAB1 gerufen. Es gab keine Verletzen, die Einsatzstelle wurde abgesichert und auslaufende Betriebsmittel aus dem Lkw abgebunden. Die Fahrbahn wurde gereinigt und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.

4 Dateien, letzte Aktualisierung am 16. März 2012
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20. Januar 2012 - Brandeinsatz Ruhrstraße


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Die Feuerwehr Schwelm wurde gegen 11:23 Uhr zu einem Brandeinsatz in einer Lagerhalle eines Schrottgroßhandels alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache brannte ein Container mit Titanstaub.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand auf die Hallenkonstuktion und die Dachfläche übergegriffen, die Mitarbeiter der Firma hatten sich bereits eigenständig in Sicherheit gebracht. Für die Feuerwehr Schwelm wurde frühzeitig Vollalarm mit Sirene ausgelöst.
Die Einsatzstelle wurde in drei Abschnitte gegliedert, das Feuer wurde mit Hilfe von drei Wenderohren von Drehleitern aus und mit Hilfe von zwei B- und zwei C-Rohren von mehreren Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz bekämpft.
Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, in der ersten Einsatzphase wurden die Bewohner der unmittelbaren Umgebung vorsorglich aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nach kurzer Zeit konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

Sechs Personen eines Nachbarunternehmens wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Notarzt untersucht. Sie wurden als nicht verletzt eingestuft. Vorsorglich löste die Kreisleitstelle in Schwelm das Einsatzstichwort "Massenanfall von Verletzten Stufe 1" aus. Die Fahrzeuge positionierten sich auf einem Parkplatz an der B7. Der Einsatzabschnitt konnte jedoch schnell wieder aufgelöst werden.

Ein Fachberater ABC war an der Einsatzstelle und beriet die Einsatzleitung. An der Einsatzstelle wurde aus Umweltschutzgründen eine so genannte Löschwasserrückhaltung durchgeführt. Das kontaminierte Löschwasser wurde hier zurückgehalten.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte aus Schwelm durch zwei Löschzüge der Feuerwehren Wuppertal und der Ennepetal. Die Kreisfeuerwehrzentrale versorgte die Feuerwehr Schwelm mit Atemschutzgeräten aus einem Abrollbehälter. Der stellv. Kreisbrandmeister Christian Zittlau sowie der Bürgermeister der Stadt Schwelm, Jochen Stobbe, machten sich vor Ort ein Bild über die Einsatzlage.

Die Polizei war mit mehreren Kräften vor Ort und hat die Ermittlungen zur Ursache sowie zum Sachschaden aufgenommen. Auch ein Hubschrauber der Polizei war zur Erkundung im Einsatz. Ausserdem vor Ort waren die TBS, die untere Wasserbehörde, das Ornungsamt, die AVU und der Kreisverbands-Pressesprecher

Zur Unfall- / Schaden- / Brandursache verweisen wir auf die Ermittlungen der Polizei.

Fotos von Ulrich Sauer

67 Dateien, letzte Aktualisierung am 02. Februar 2012
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