Gebäudebrand Beyenburger Str.

thumb einsatz13122012 00313.12.2012, Brand in einem holzverarbeitenden Betrieb, Beyenburger Str.

Die Feuerwehr wurde um 10:06 Uhr zu einem „Gebäudebrand“ in die Beyenburger Str. 17 alarmiert. Dort brannte ein etwa 300 m² großer eingeschossiger Betriebsbereich.

Einsatzzeit: 10:06 - 19:00 Uhr
Alarmierte Kräfte: Hausalarm, Wachalarm, Tagesmelderschleife, LZ Stadt, LZ Winterberg, LZ Linderhausen
Ausgerückte Kräfte: 68 inkl. RD und THW
Ausgerückte Fahrzeuge: HLF 16/12 StadtHLF 16/12 Winterberg, HLF10/6 Linderhausen, HLF 8/12DLK 23/12TLF 24/50RWELWGW-LogistikMTW Stadt, 3 RTWNEF, DLK Ennepetal, WLF mit AB Atemschutz der Kreisfeuerwehrzentrale, THW

Die Feuerwehr wurde um 10:06 Uhr zu einem „Gebäudebrand“ in die Beyenburger Str. 17 alarmiert. Dort brannte ein etwa 300 m² großer eingeschossiger Betriebsbereich, der einerseits unmittelbar an ein mehrgeschossiges Wohngebäude und andererseits an eine zweigeschossige Lagerhalle angrenzte. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte das Feuer bereits auf die Dachkonstruktion des Betriebsbereiches übergegriffen und drohte darüber hinaus auf die Nachbargebäude überzugreifen. Aufgrund des Lagebildes löste die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises Vollalarm für aus.

Der Inhaber des Betriebes konnte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Er sowie vier Bewohner des angrenzenden Wohnhauses wurden vor Ort von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt und im Anschluss mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Darüber hinaus verletzten sich bei der Einsatzabwicklung zwei Feuerwehrangehörige leicht und wurden ebenfalls zur Untersuchung in Krankenhäuser transportiert.

thumb einsatz13122012 018 thumb einsatz13122012 015thumb einsatz13122012 021 Vor Ort wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt und der Brand mit Hilfe von 4 C-Rohren (davon eines über die Drehleiter), 2 B-Rohren und einem Wasserwerfer von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpft und Riegelstellungen zu den angrenzenden Gebäuden aufgebaut. Durch den schnellen Einsatz konnte das Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden. Der Brand war um 11:11 Uhr unter Kontrolle. Der holzverarbeitende Betrieb wurde jedoch vollständig zerstört und die Dachkonstruktion stürzte ein. Teile des Daches wurden mit einem Berge-Räumgerät des Technischen Hilfswerkes (THW) angehoben, um darunter befindliche Glutnester ablöschen zu können. Die Nachlöscharbeiten dauerten über den Nachmittag an und der Brandbereich wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera immer wieder auf Glutnester untersucht und diese abgelöscht. Eine Brandwache war bis in die frühen Abendstunden vor Ort.

Um die Einsatzkräfte mit Atemschutz zu versorgen wurde die Feuerwehr von der Kreisfeuerwehrzentrale des Ennepe-Ruhr-Kreises mit einem Wechselladerfahrzeug und einem Abrollbehälter Atemschutz logistisch unterstützt. Von der Feuerwehr Ennepetal wurde eine 2. Drehleiter angefordert, die aber nur noch in Bereitstellung gehalten und nicht mehr eingesetzt wurde.

Vor Ort verschafften sich der Bürgermeister, Dezernent sowie der zuständige Fachbereichsleiter eine Übersicht der Lage und ließen sich von Einsatzleiter informieren. Die technischen Betriebe Schwelm unterstützten die Feuerwehr und streuten den Bereich der Einsatzstelle großräumig mit Streusalz ab, da sich dort eine glatte Eisschicht gebildet hatte.

Während des Einsatzes wurde die Feuer- u. Rettungswache mit einem Löschfahrzeug zur Sicherstellung des Grundschutzes besetzt. 

Zur Unfall- / Schaden- / Brandursache verweisen wir auf die Ermittlungen der Polizei.

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